Fotoalbum: Gestaltungsfläche, Objekte
Die Seiten eines Albums bilden für mich die Fläche, auf der ich Bilder und Texte anordne. Das Anordnen ist Gestaltung, Bilder und Texte sind Objekte.
Gestaltungsfläche
Öffne ich ein Album, betrachte ich zwei Seiten, außer eine ist verdeckt. Die Gestaltungsfläche sind die zwei Seiten. Ich ordne Bilder an im Hinblick auf beide Seiten.
Abbildung: Gestaltungsfläche eines Albums. Linke und rechte Seite sind die Teilflächen der gesamten Gestaltungsfläche.
In der Regel ist die Gestaltungsfläche ein Rechteck.
Objekte
Objekt kann alles sein, das ich auf einer Seite befestigen und im Album unterbringen kann. Die Objekte, mit denen ich Seiten gestalte, sind in der Hauptsache Bilder, manchmal Texte.
Abbildung: Objekte. Bilder, Texte und anderes kann auf den Albumseiten befestigt werden.
Die Bilder und Texte, zum Beispiel mit einem Textbearbeitungsprogramm geschrieben und auf Papier gedruckt, sind in der Regel Rechtecke; das Quadrat ist (auch) ein Rechteck mit gleich langen Seiten. Schreibe ich von Hand auf eine Albumseite, kann ich mir einen rechteckigen Rahmen um die Schrift vorstellen.
Anordnen (Gestalten)
Ich ordne Bilder und Texte auf Albumseiten an, kann innerhalb der rechteckigen Fläche, aufgespannt durch die zwei Seiten, jedes rechteckige Objekt an verschiedene Orte verschieben. Schaue ich die Albumfläche an, wirkt sie auf mich anders, wenn ein Bild links oben ist statt rechts unten.
Abbildung: Bild anordnen. Ein Bild kann ich auf der Gestaltungsfläche verschieben und diese somit gestalten.
Bevor ich die Bilder einklebe, verschiebe und vertausche ich sie, bis ich mit der Anordnung zufrieden bin. Habe ich für alle einen passenden Platz gefunden, lasse ich sie liegen und entnehme eines nach dem anderen, befestige auf der Rückseite Klebeband, drücke das Bild auf seinen ursprünglichen Platz fest und achte darauf, dass die anderen Bilder nicht verschoben werden.
Wie ich Bilder (rechteckige Objekte) gefällig anordne, ist Thema des folgenden Artikels.
Flächen durch Außenränder der Bilder
Unser Auge schließt Lücken und so entsteht auf jeder Seite eine Fläche, begrenzt durch imaginäre Linien um die Außenränder der Bilder. Diese Fläche kann ich auf der Seite verschieben und so die Gestaltung verändern.
Abbildung: Flächen durch Außenränder der Bilder. Die roten Linien sind die Begrenzung der beiden Flächen. Die Pfeile sollen andeuten, dass diese Flächen auf einer Seite verschoben werden können.
Die Flächen entstehen indirekt durch Andordnen der einzelnen Bilder. Will ich sie verschieben, verschiebe ich alle Bilder gleichermaßen (Mathematisch: Senkrecht und waagrecht in die gleiche Richtung um die gleiche Strecke).
, 17.12.2006.