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Belichtungsspielraum [Fotolexikon]

Der Belichtungsspielraum ist die Anzahl der Blenden, die ein Sensor oder Negativfilm mehr oder weniger belichtet werden können, abweichend von der normalen Belichtung, sodass noch alle Motivdetails auf dem Senosor oder Film sind.

Belichtungsspielraum = Belichtungsumfang − Motivkontrast

Der Belichtungsspielraum ist der Belichtungsumfang des Sensors (Films) abzüglich des Motivkontrasts (Helligkeitsunterschied zwischen hellen und dunklen Motivstellen). Hat ein Negativfilm 15 Blenden Belichtungsumfang und das Motiv einen Kontrast von 10 Blenden, ist der Belichtungsspielraum 5 Blenden (15 − 10 = 5). Sind Belichtungsumfang und Motivkontrast gleich, gibt es keinen Belichtungsspielraum und ist der Belichtungsumfang kleiner als der Motivkontrast, werden einige Motivdetails nicht mehr abgebildet (negativer Belichtungsspielraum).

Diafilme haben keinen Belichtungsspielraum, die Helligkeit auf dem Dia ist endgültig.

Elmar Baumann, 28.03.2006.

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