Komprimiert [Computerglossar]
Komprimierte Daten sind so kodiert, dass sie weniger Platz benötigen (weniger Bytes haben) als unkomprimierte. Es passen mehr Dateien auf ein Speichermedium (Festplatte, USB-Stick) und ein Download aus dem Internet dauert nicht so lange.
Es gibt verschiedene Kompressions-Verfahren (-Algorithmen). Z.B. lässt sich (von mir frei erfunden) 1F20 schreiben statt 20 Einsen hintereinander (11111111111111111111, das F steht für Folge. Es sind nur 4 Zeichen nötig statt 20. 203203203 könnte kodiert werden als 203F3.
Bei der verlustfreien Kompression sind die Daten nach dem Umwandeln (Dekomprimieren) identisch mit den unkomprimierten. Wird mit Verlust (verlustbehaftet) komprimiert, sind die Daten nach der Dekompression anders. Verlustbehaftete Kompressions-Algorithmen versuchen, Informationen, die wir nicht sehen oder hören, zu entfernen und so die Datenmenge zu verringern. Bekannte Beispiele: JPEG, MP3.
Wie stark komprimiert werden kann, hängt von den Daten ab: Je mehr gleiche Informationen aufeinander folgen, desto stärker können die Daten komprimiert werden. Bilder mit großen gleichfarbigen Flächen lassen sich stärker komprimieren als Bilder mit vielen kleinen verschiedenfarbigen Flächen. Viele meiner Bilder sind verlustfrei auf etwas weniger als 2/3 ihrer ursprünglichen Größe komprimiert (LZW-komprimiertes TIFF), mit Verlust bei akzeptabler Qualität auf etwa 1/15 (JPEG).
, 31.07.1999